Rudern

Rudern ist die Fortbewegung eines Bootes durch menschliche Kraft mittels fest mit dem Boot verbundenen Rudern. Die Ruder werden Riemen oder Skulls genannt. Über einen Rollsitz wird vornehmlich die Beinmuskulatur eingesetzt. Die Kraft wird über die Rücken- und Armmuskulatur an die Ruder weitergegeben. Rudern wirkt sich somit auf alle Hauptmuskelgruppen positiv aus. Der Rudersport kann vom jugendlichen bis ins hohe Alter ausgeübt werden.

Neben dem Krafteinsatz ist auch die anspruchsvolle Rudertechnik umzusetzen. Bewegungsabläufe müssen immer wieder eingeübt werden, bis eine bestmögliche Bewegungsökonomie (und damit Bootsgeschwindigkeit) erreicht ist. Fährt man nicht im Einer, müssen die eigenen Bewegungsabläufe auch präzise mit denen der Mitruderer koordiniert werden.

Trotz der Anforderungen zählt Rudern zu den gesündesten und ungefährlichsten Sportarten.

Breitensportlich ausgerichtet dient das Rudern bei der DRG vorwiegend der körperlichen Fitness und dem Ausgleich von Bewegungsmangel.